Märkisches Gebiet außerhalb der baltischen Endmoräne

Translated title of the contribution: Märkisch region outside the Baltic terminal moraine
  • Susanne Jahns*
  • , Arthur Brande
  • , Thomas Giesecke
  • , Steffen Wolters
  • *Corresponding author for this work

Research output: Chapter in Book/Report/Conference proceedingChapterProfessional

Abstract

Die Topographie des Gebietes (Abb. 63.1) wurde durch die Inlandvereisungen des Quartärs geformt. Dabei überprägte die letzte Vereisung (Weichseleiszeit) meist das ältere, während der vorletzten Vereisung (Saaleeiszeit) angelegte Relief. Der Seenreichtum in den nördlichen und östlichen Teilen geht ebenfalls auf die Weichselvereisung zurück, die lediglich diese Teile des hier beschriebenen Gebietes erreicht hat. Die Schmelzwässer haben dabei ein Netzwerk von weiten Urstromtälern geschaffen, welche die welligen Ebenen der Grundmoränen in Platten zerteilen. Südlich davon liegt der Fläming als Teil des Südlichen Landrückens, der am Hagelberg 200 m NN erreicht. Dieser Höhenzug wurde durch Eisrandlagen der saalezeitlichen Vereisung aufgeschoben, jedoch vor allem durch periglaziäre Vorgänge in der letzten Eiszeit weitgehend wieder abgetragen, sodass sich ein abgerundetes Relief ergibt. Südlich des Flämings fließt die Elbe im saalezeitlich geformten Breslau-Bremer (Baruther) Urstromtal, das den südlichen Teil des Gebietes charakterisiert.
Translated title of the contributionMärkisch region outside the Baltic terminal moraine
Original languageGerman
Title of host publicationVegetationsgeschichte der Landschaften in Deutschland
EditorsIngo Feeser, Walter Dörfler, Manfred Rösch, Susanne Jahns, Steffen Wolters, Felix Bittmann
PublisherSpringer
Pages555-565
ISBN (Electronic)978-3-662-68936-3
ISBN (Print)978-3-662-68935-6
DOIs
Publication statusPublished - 23 Jan 2025

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