Harz

Translated title of the contribution: Harz

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Abstract

Als nördlichstes Mittelgebirge Deutschlands ragt der Harz weit in das Norddeutsche Tiefland hinein, von dem er sich geologisch und klimatisch stark unterscheidet. Er erstreckt sich über etwa 90 km Länge zwischen Seesen im Nordwesten und der Lutherstadt Eisleben im Südosten. Die Breite beträgt bis zu 30 km. Im Landschaftsbild tritt er als Waldinsel inmitten einer weitgehend ausgeräumten Agrarlandschaft hervor. Geologisch lässt sich der Harz gegen das Harzvorland klar durch die Grenze von Gesteinen des Erdaltertums (Paläozoikum) zum Erdmittelalter (Mesozoikum) definieren. Vor allem im Norden und Westen ist diese Grenze auch in der Landschaft gut sichtbar, da sich hier das Gebirge steil über sein Vorland erhebt. Während der Hebung wurden dabei die Gesteine des Mesozoikums aufgerichtet und bilden an der Nordseite des Gebirges Höhenrücken, wie zum Beispiel die Teufelsmauer. Am südlichen Gebirgsrand tritt oft Gips des Zechsteins zutage. Im Südosten tauchen die Hochflächen allmählich unter das mesozoische Deckgebirge ab, sodass der Harzrand hier kaum noch als Höhenzug in Erscheinung tritt. Naturräumlich ergibt sich eine Gliederung in Oberharz, Unterharz und Östliche Harzabdachung. Als Hochharz wird der zentrale Bereich des Oberharzes oberhalb von 700 m NN mit dem Acker-Bruchberg-Zug (928 m), dem Achtermann (926 m), dem Wurmberg (971 m) und dem Brockengebiet abgetrennt (Abb. 42.1). Der höchste Berg ist der Brocken mit 1142 m NN.

Translated title of the contributionHarz
Original languageGerman
Title of host publicationVegetationsgeschichte der Landschaften in Deutschland
EditorsIngo Feeser, Walter Dörfler, Manfred Rösch, Susanne Jahns, Steffen Wolters, Felix Bittmann
Place of PublicationBerlin, Heidelberg
PublisherSpringer
Pages355-366
ISBN (Electronic)978-3-662-68936-3
ISBN (Print)978-3-662-68935-6
DOIs
Publication statusPublished - 23 Jan 2025

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