Abstract
Der amerikanische Philosoph Stanley Cavell hat entschiedener als irgend ein anderer Philosoph unserer Zeit über die Spielarten des Glücks im alltäglichen Leben, seine möglichen ebenso wie seine unmöglichen Aspekte nachgedacht. Anstatt Traktate zur Lebenshilfe zu verfassen, hat Cavell die Frage nach einem Lebenswissen aufgeworfen und sie mit der philosophischen Sorge um das Glück in der Tradition der philosophischen Skepsis verankert. Die Register des Gewöhnlichen und des Außergewöhnlichen, des Ästhetischen und des Politischen, des streng Logischen wie des raffiniert Literarischen werden in diesem Denken auf unnachahmliche Weise miteinander verschränkt. Die hier versammelten Beiträge nehmen die Linien des Cavell’schen Denkens auf und überführen sie in ein transatlantisches Gespräch, das dem Lebenswissen, seinen Politiken, seinem Theater, seiner Philosophie und seinem Kino gilt.
| Original language | German |
|---|---|
| Place of Publication | München/Paderborn |
| Publisher | Wilhelm Fink |
| Number of pages | 322 |
| ISBN (Print) | 978-3-7705-4725-8 |
| Publication status | Published - 2009 |
Keywords
- Specialized histories (international relations, law)
- Literary theory, analysis and criticism
- Culturele activiteiten
- Overig maatschappelijk onderzoek